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ID #1278

Bei Aufrufen von verschlüsselten Inhalten über einen Loadbalancer, der intern auf Port 80 umleitet, versucht RedSYS, sich immer wieder selbst aufzurufen. Was ist der Grund dafür?

 

Dieses Ereignis tritt auf, wenn RedSYS für den Einsatz hinter einem Loadbalancer nicht konfiguriert ist.

Hierzu kann die Datei kernel/system/redsys.conf.local angepasst werden. In diesem Beispiel wird der Header  "HTTP_X_CLIENT_SSL=yes" verwendet, der vom Loadbalancer übergeben wird:

<? 

// SSL-Steuerung durch Load-Balancer
if (isset($_SERVER['HTTP_X_CLIENT_SSL']) && $_SERVER['HTTP_X_CLIENT_SSL'] == 'yes') {
$_SERVER['HTTPS'] = 'on'
} else if (isset($_SERVER['HTTP_X_FORWARDED_PROTO']) && $_SERVER['HTTP_X_FORWARDED_PROTO'] == 'https') {
$_SERVER['HTTPS'] = 'on'
}

?>

Damit RedSYS erkennt, dass der auszuliefernde Content nicht verschlüsselt werden muss, da dies der Loadbalancer übernimmt, muss RedSYS im Header den Inhalt "HTTP_X_CLIENT_SSL=yes" (bzw. den in redsys.conf.local angegebenen) erhalten.

Durch diesen Header meint RedSYS, es würde die Daten bereits verschlüsselt liefern und versucht nicht, auf Port 443 (Standard) umzuleiten.

Tags: SSL, Loadbalancer, HTTP_X_CLIENT_SSL, Header

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Letzte Änderung des Artikels: 2010-02-12 15:06
Verfasser des Artikels: Julian Hofmann, AMAN Media GmbH
Revision: 1.1

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